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26 October 2020

Newsletter 10/2020

Liebe Mitglieder des WTHC,

Leider hat die Covid-19-Pandemie unser Leben weiter fest im Griff. Die Infektionszahlen steigen dramatisch und wir alle müssen auf uns und unsere Lieben in den nächsten Wochen und Monaten ganz besonders aufpassen. Freuen dürfen wir uns aber darüber, dass das Tennis spielen nach der aktuellen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Hamburger Senats weiterhin unter den gewohnten Bedingungen möglich ist, auch in der Halle. Wir gehen fest davon aus, dass dies auch den gesamten Winter über der Fall sein wird, weil der Tennissport die optimalen Gegebenheiten bietet, Sport unter Einhaltung der notwendigen Abstände zu treiben. Wichtig ist allerdings, dass wir uns alle an die notwendigen Vorgaben halten, die wir in Übereinstimmung mit der aktuellen Eindämmungsverordnung für die Halle aufgestellt und Euch bereits vor einigen Wochen übermittelt haben. Sie hängen auch im Schaukasten und an der Hallentür aus. Zusätzlich haben wir aktuell mit den Trainern entschieden, dass Zuschauer während des Spielens leider nicht die Halle betreten dürfen. Dies gilt auch für die Eltern der Trainingskinder. Wir müssen einfach besonders vorsichtig sein. Hier der aktuelle Verordnungstext des Hamburger Senats.

I. Neuigkeiten bei bookandplay

Wenn Ihr in den letzten Wochen Hallenstunden (oder auch Stunden auf den Freiplätzen) gebucht habt, werdet Ihr einige Änderungen bemerkt haben. Wir haben das System überarbeitet, vereinheitlicht und gerade auch mit Blick auf die aktuelle Situation so angepasst, dass immer alle Mitspieler ins System eingetragen werden müssen. Nur so werden wir den Vorgaben gerecht. Neu ist daher insbesondere Folgendes:

  • Mitspieler müssen bei neuen Einzelbuchungen mit eingetragen werden und dazu ist es notwendig, dass auch die Mitspieler bei bookandplay registriert sind. Die Registrierung ist aber von jetzt auf gleich möglich, so dass auch mit neuen Mitspielern spontan gespielt werden kann.
  • Wenn mit einem Gast im Freien gespielt wird, fällt automatisch die Gastspielgebühr in Höhe von € 10,- an.
  • Um den Verwaltungsaufwand für unser Sekretariat zu reduzieren, stehen bei Einzelbuchungen in der Halle seit dem 3. Oktober nur noch das Lastschriftverfahren oder die Zahlung über Paypal zur Verfügung. Zahlung per Rechnung für Einzelbuchungen ist nicht mehr möglich. Wie viel die einzelne Stunde in der Halle kostet, könnt Ihr dem System ohne Weiteres entnehmen, besonders günstig sind die „Randstunden“, von denen noch viele zu vergeben sind.
  • Wer als Mitglied im Winter regelmäßig oder im Einzelfall Training nehmen möchte, erhält den Platz über den jeweiligen Trainer in der Zeit von 9 bis 19 Uhr im Abo für € 250,-für den gesamten Winter oder für € 10,-für Trainereinzelstunden. Sprecht einfach unsere Trainer an, deren Kontaktdaten Ihr auf der Homepage und im Schaukasten findet.

II. Rückblick auf die Sommersaison

Als Rückblick auf die abgelaufene Sommersaison möchten wir hier im Newsletter den Artikel wiedergeben, den unser heimlicher „Pressesprecher“ Rüdiger Barth für die Oktoberausgabe der Volksdorfer Stadtteilzeitung mit einem kleinen Augenzwinkern vorbereitet hat und der dort in diesen Tagen als Fortsetzung des Artikels aus dem August erscheinen müsste (allerdings dort aus Platzgründen in etwas gekürzter Form):

Neues Leben in der Oase

Es war ein denkwürdiger Sommer für Volksdorfs einzigen reinen Tennisklub. Die Freiluftsaison begann verspätet wegen Corona, viele Events mussten abgesagt werden. Aber die Aufbruchsstimmung beim WTHC war trotzdem überall zu spüren: Es tut sich viel in der Tennisoase an der Farmsener Landstraße.

Noch vor wenigen Wochen schrieben wir an dieser Stelle von „Volksdorfs bestgehütetem Geheimnis“, aber dieses Etikett dürfte bald Geschichte sein. Dank der großen neuen Schilder und dem beleuchteten Schaukasten am Parkplatz lässt sich die Zufahrt zum WTHC nun kaum mehr übersehen. Und der neue "Barbereich" auf der Terrasse verlockte schon zahlreiche Besucher, nach dem Match länger auf der Anlage zu verweilen.

Im Juni war der neue Vorstand mit dem Ziel angetreten, wieder mehr Leben auf die wunderbare Anlage zu bringen. Und dies gelang im ersten Schritt eindrucksvoll. Das Angebot, in den Verein zu vergünstigten Tarifen einzutreten, nahmen mehr als dreißig Erwachsene und viele Kinder an. Bei ihrem Treffen auf der Sonnenterrasse des Klubs lernten die Neumitglieder Vorstand und Trainer kennen, Mail-Adressen und Handynummern wurden ausgetauscht, der eine oder andere Schlagabtausch direkt vereinbart.

Manchmal bedarf es eben nur eines Funkens, um etwas zum Leben zu erwecken – dies zeigte sich auch bei der Zusammenkunft von mehr als einem Dutzend weiblicher Klubmitglieder, die sich vorhin nie getroffen hatten. Seitdem hat man ein gemeinsames Training gestartet und schmiedet Pläne, im nächsten Sommer an den Punktspielen teilzunehmen.

Ausdruck des neuen Feuers fürs Tennis waren auch über 40 Anmeldungen für das am 26. September geplante „Kuddel-Muddel- Turnier“, das aber mit Blick auf das steigende Infektionsgeschehen schweren Herzens abgesagt werden musste. Ein "Kuddel-Muddel" mit mehrfach wechselnden Doppelpartnern – und das passende gesellige Durcheinander – wären im Moment einfach unverantwortbar gewesen. Gleich zu Beginn der neuen Saison soll es nachgeholt werden, wenn möglich.

Und was machte der, nun ja, „Leistungssport“? Der WTHC schickte in diesem Jahr wieder drei Herren-Seniorenteams in die Wettkämpfe. Wir wollen nicht übertreiben: Nicht jeder Aufschlag glückte den Volksdorfer Recken, nicht jeder Lob tropfte auf die Linie. Aber es gab auch in der Corona-Saison legendäre Duelle zu bestaunen, Hechtrollen waren zu sehen, Volleystopps und Rückhandpeitschen für die Geschichtsbücher.

Da Rolandsmühle zurückgezogen hatte, mussten die Herren 60 nur drei Punktspiele bestreiten. Nach dem klaren 7:2-Sieg in Farmsen entspann sich gegen Langenhorn ein Kampf auf Messers Schneide – obwohl die Gästespieler gemäß ihrer Leistungsklassen höher einzustufen waren. Nach den Einzeln stand es 3:3, mit Siegen von Jens von Norman, Werner Rossmann und Jörn Priebe. Bei den Doppeln konnten dann nur Ferdi Ehrich und Werner Rossmann punkten - am Ende stand eine knappe 4:5-Niederlage. Mit einem versöhnlichen 8:1- Sieg gegen Winterhude-Eppendorf endete die Saison. Inzwischen verfügt das Team mit mehr als zehn Stammspielern über ein Potential, das beruhigt in die Zukunft blicken lässt.

Auch die Herren 40 waren aufgrund der Verkleinerung der Gruppen und des Aussetzens der Abstiegsregel ihrer größten Sorge schon vor Saisonbeginn ledig: Der Klassenerhalt in Hamburgs dritthöchster Klasse war gesichert. So ließen sich auch nachrückende Talente ins Team einbauen – wenn man bei Männern von Mitte bis Ende 40, die ja schon manches Zipperlein kultivieren, noch von Talenten sprechen kann. Die drei Niederlagen der Herren 40 dürfen aber daher getrost als Invest in die Zukunft betrachtet werden. Beim 2:7 gegen Horn Hamm, den späteren Aufsteiger, untermauerte Axel Mutscher, die Nr. 1, mit seinem Sieg im Spitzeneinzel erneut seine Ausnahmestellung. Den anderen Punkt holten Vincent Meyn und Lutz Wegerich im Doppel (was Vincent aber mit hartnäckigen Achillessehnenproblemen bezahlte). Es folgte ein hauchdünnes 4:5 gegen den Nachbarn aus Farmsen, der im letzten Jahr noch hauchdünn bezwungen worden war. Das abschließende Spiel bei Rolandsmühle wurde dann trotz großartiger Einzelsiege von Andreas Klatschow (wie immer mehrfach quer über den Platz hechtend) und Niels Doering (11:9 im dritten Satz) bei einem Doppelsieg von Torsten Sigwart und Philipp Sattelmeyer mit 3:6 verloren. Die Stimmung im Team blieb trotzdem blendend.

Wie gewinnen geht, demonstrierten derweil die Herren 50, trotz des verletzungsbedingten Ausfalls ihres Kapitäns Carsten Baumert. Nach dem Sieg im Testmatch gegen unsere netten Nachbarn vom TuS Berne trotzten die Volksdorfer in der – im Nachhinein entscheidenden – Partie gegen Langenhorn der sengenden Hitze. Maßgebliche Punkte wurden von „Teamarzt“ Dr. Thomas Weber mit 10-8 im 3. Satz und Mathias Koop, dem neuen Kapitän, geholt. Direkt vor einem der wenigen Sommer-Gewitter siegte das Team beim Derby in Farmsen und verlor dann ersatzgeschwächt gegen Klipper – aber als sich überraschend doch noch die Chance zum Aufstieg bot, fegten die H50 den Gegner Pro Tennis mit 8:1 vom Platz. Der Aufstieg in Hamburgs zweithöchste Spielklasse, wie schon in der Halle, war perfekt! Und nicht mehr lange und einige der nachdrängenden, ja doch: Talente aus den Herren 40 werden das Erfolgsteam verstärken.

Dieser Tage nun bedeckt schon vielerorts das erste Laub die Plätze und beginnt bald die Wintersaison, die in vielen Tennisklubs mit Trübsal verbunden ist. Nicht so beim WTHC, der eine weithin gerühmte Halle sein Eigen nennt. Der Run auf die verfügbaren Plätze ist groß: Waren bislang schon die Kernzeiten von 19 bis 22 Uhr eine durchweg ausgebuchte, heiße Ware, sind jetzt auch Wochenenden und Vormittage mit Abobuchungen belegt. Es gibt aber noch ein paar lohnende Nischen. Beim WTHC freut man sich über jede Anfrage. Denn die Suche nach Talenten geht immer weiter...

Auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Deinen Einsatz, lieber Rüdiger!

III. Wichtige Hinweise zur Hallennutzung

Neben der Beachtung der Coronaregeln für unsere Halle möchten wir Euch noch einmal ganz herzlich bitten, alles dafür zu tun, dass der erst im letzten Jahr für viel Geld erworbene Hallenboden im bestmöglichen Zustand erhalten bleibt. Daher gilt weiterhin: Nur saubere Hallenschuhe mit heller, glatter Sohle sind in unserer Teppichhalle erlaubt und diese Schuhe dürfen erst in der Halle angezogen werden! Zieht die Schuhe daher bitte nicht schon zuhause oder in den Umkleidekabinen an und tragt dadurch den Dreck von den Wegen in die Halle, sondern zieht die Straßenschuhe erst im Eingangsbereich der Halle aus und dort dann aber auch sofort die Hallenschuhe an.

Für den Winter haben wir 4 Mannschaften für den Punktspielbetrieb angemeldet und auch im Rahmen der Kooperation der Vereine zwei Mannschaften des TuS Berne zugesagt, dass sie ihre Spiele gegen Bezahlung bei uns austragen dürfen. Daher ist die Halle grundsätzlich samstags ab 16 Uhr für die Punktspiele reserviert. Da aber noch überhaupt nicht absehbar ist, ob und wenn ja, ab wann genau die Punktspiele stattfinden können, geben wir diese Stunden immer mit ein paar Wochen Vorlauf in bookandplay frei: Guckt immer noch einmal ins System, Ihr habt wahrscheinlich die Möglichkeit noch ein paar sehr attraktive Stunden zu buchen.

Wir wünschen Euch allen auch in diesen unruhigen Zeiten einen möglichst goldenen Herbst und eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Bleibt alle schön gesund, wir haben im neuen Jahr noch viel

Euer Vorstand des WTHC